Ein Tierschutzverein speziell für Frettchen ! Warum ?

 

Da Frettchen oftmals eine etwas abweichende Ansicht von Ordnung als ihre Halter haben und stets wehement bemüht sind ihren Einrichtungsstil in "ihrem" Revier umzusetzen, kommt es leider öfter vor, dass die Frettchen ihre Köfferchen packen und in ein neues Zuhause umziehen müssen.

 

 

 

Auch scheinen in unserem so aufgeklärten Zeitalter relativ viele Personen Käsekästchen im Biologieunterricht gespielt zu haben, denn irgendwie tauchen Jahr für Jahr immer wieder ungeplante (zum Teil auch Inzucht-) Würfe auf, die mit ihren bis zu 11 lebensfähigen Welpen für Dumpingpreise auf dem Markt verantwortlich sind und damit die Basis für unbedachte spontan Anschaffungen bieten.

 

 

Was schließlich mit der für Frettchen sehr typischen Angewohnheit, dass sie alles, aber auch wirklich alles  (z.B. Fernbedienungen, Handys, Schlüssel, das Innenleben von Sofas usw. )  gebrauchen können und

 

sehr kreativ sind um ihre Ziele zu erreichen, ziemlich rasch für gewisse Frustrationen bei ihren uninformierten Haltern sorgt .

 

 

Fazit :

Frettchen bleiben eher selten bis zum Lebensende bei ihren ersten Haltern und die ortsansässigen Tierheime sind in der Regel nicht auf die Aufnahme von dieser Tierart eingerichtet, denn sie passen weder ins Kleintier- oder Vogelhaus (wo ihre bevorzugten Beutetiere leben) noch kann man sie zu Katzen oder Hunde sperren (da die vorhandenen Gehege  meistens zu großmaschige Gitter aufweisen und die Frettchen somit eine Einladung zum Freigang hätten).

Ferner stellten wir bereits vor dem Zeitpunkt unserer Vereinsgründung fest, dass einige bereits bestehende Frettchenhilfen einen Aufnahmestopp hatten, wenn sie Anfragen um Aufnahme von älteren oder verhaltensauffälligen Frettchen hatten, so dass wir auch diese Bereiche als Schwerpunkte unserer ehrenamtlichen Tätigkeit sahen.

Daher bot sich einfach unsere Vereinsgrünung speziell für diese Tierart an und wir haben inzwischen auch das von uns angestrebte autonomeTierheim mit 80 m², 2 Außengehegen und einer Quarantänestation aufgebaut, wo maximal 30 Frettchen leben dürfen und können.

 Viel geschafft und kein Ende in Sicht!