Abstammung

 

Über die Abstammung unserer Frettchen gibt es sehr unterschiedliche Aussagen, jedoch als sicher gilt : 

 

Das domestizierte Frettchen ( Mustela putorius furo ) ist eine halbzahme Form des Iltis und gehört zur Gattung der Fleischfresser ( Carnivora ) sowie zur Familie der Marder (Mustelidae ).

          

 

Weitere Mitglieder der Familie der Marderartigen sind z. B. :

 

Hermelin ( Ermines )

     Das Hermelin ist in ganz Mittel- und Nordeurasien verbreitet. In Nordamerika findet man es in Alaska, Kanada und im Norden der USA. Ende des vorigen Jahrhunderts wurde es in Neuseeland eingeführt. 
 

Hermeline meiden geschlossene Wälder, aber Lichtungen, Hecken oder Feldgehölze (möglichst abwechselungsreich) werden gerne von ihnen besiedelt. Aktivitäts- und Ruhephasen wechseln in Rhythmen von 3 - 5 Stunden. Im Winter sind sie verstärkt nachts, im Sommer eher tagaktiv. Als Unterschlupf nutzen sie gerne die verlassenen Bauten von Kaninchen, Maulwürfen und Hamstern. Die Größe des Reviers liegt zwischen 2 und 40 ha (je nach Geschlecht und Nahrungsangebot) , wobei die Fähen reviertreu sind. Die Rüden jedoch zur Paarungszeit ihr Revier verlassen und ihrem Trieb folgend die Fähen aufsuchen.

Das Hermelin zeichnet sich durch seine lang gestreckte, schlanke Gestalt aus. Es ist ein erfolgreicher Jäger und kann Beutetiere bis zu Kaninchengröße überwinden. Hermeline erreichen (in Deutschland) eine Kopf-Rumpflänge von 22- 27cm (w) und 24-29 cm (m) sowie ein Körpergewicht von 150 - 345 g (m) bzw. 150 - 235g (w). Der Schwanz hat an der Spitze ein schwarze Quaste. Das Fell ist imSommer an der Oberseite mittelbraun, die Bauchseit ist weiß. Im Winter sind sie die Tiere bis auf die Schwanzspitze ganz weiß gefärbt.

Traurige Berühmtheit erlangte das Hermelin vor allem auf Grund seines wertvollen Winterfells, denn das Tragen des weißen Pelzes mit den schwarzen Tupfen (den Schwanzspitzen) bleibt den höchsten Würdenträgern vorbehalten.

 Mauswiesel  ( Mustela nivalis ) 

Das Mauswiesel ist außer in Irland in ganz Europa, Nordafrika und Klein-, Mitte- und Nordasien anzutreffen. In Nordamerika erstreckt sich seine Verbreitung von Alaska über Kanada bis hin zu den nordöstlichen Staaten der USA. Gegen Ende des vorigen Jahrhunderts wurde es ebenfalls in Neuseeland eingeführt.

Mauswiesel meiden geschlossene Wälder. Sie bevorzugen abwechselungsreiche Feld- und Wiesenlandschaften mit Lichtungen. Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit aktiv sein. Als Verstecke und zur Fortbewegung nutzen Mauswiesel z.B. Baue von Nagetieren und Maulwürfen. Im Winter leben sie überwiegend unter der Schneedecke. Als Reviergröße benötigt ein Rüde etwa 7 - 15 ha und die Fähen nur 1 - 4 ha.

Die Mauswiesel haben einen sehr lag gestreckten Körper mit kurzen Extremitäten und kurzem Schwanz. Die Körperoberseiter ist braun und der Bauch weiß. In den nördlichen Teilen des Verbreitungsgebietes (z.B. Skandinavien) tragen Mauswiesel ein weißes Winterkleid. Es ist das kleinste Raubtier der Welt.

In Deutschland erreichen sie eine Kopf-Rumpf-Länge von 20-25 cm (m) und von 14-16 cm (w). Sie erreichen ein Körpergewicht von 30-105 g (m) und 30-45 g (w). Ihre Hauptnahrung besteht aus Feld- und Erdmäusen, aber auch sie erbeuten Vögel, Echsen und junge Kaninchen. Dank des kleinen Körperumfangs, können sie (besonders die Fähen) ihren Beutetieren in die Gänge folgen. Ferner legen sie Nahrungsspeicher an und fressen täglich mehrere kleine Portionen.

Mauswiesel können bei einem sehr reichhaltigen Futterangebot bis zu zwei Würfe pro Jahr bekommen, da sie eine sehr lange Paarungszeit haben.

 

  Steinmarder  ( Martes foina )
   

Der Steinmarder ist in Süd- und Mitteleuropa (außer den Britischen Inseln) und in weiten Teilen Südasiens beheimatet. Als typischer Kulturfolger hat sich der Steinmarder Städte und Dörfer erschlossen, er ist aber auch in strukturreichen Wald- und Feldgebieten anzutreffen. Die Reviergrößen hängen vom Geschlecht des Tieres, von dem Nahrungsangebot und der Jahreszeit. Gleichgeschlechtlichen Artgenossen gegenüber verhalten sie sich territorial, jedoch Fähen und Rüden können ein gemeinsames Gebiet bewohnen. Steinmarder sind dämmerungs- und nachtaktiv, jedoch in der Ranz- ( Ende Juni bis Anfang August) und der Welpenaufzuchtphase ( März bis August, nach einer verlängerten Tragzeit) können sie auch am Tage außerhalb ihres Unterschlupfes angetroffen werden.

Die Färbung der Steinmarder ist graubraun und die helle Unterwolle schimmert durch. Typische Merkmale sind der meist gegabelte Kehlfleck und der fleischfarbene Nasenspiegel. Sie erreichen durchschnittlich eine Kopf- Rumpflänge von 43-46 cm und ein Gewicht von etwa 1300 g bzw. 1650 g. Sie sind unspezialisiert bei ihrer Nahrungsauswahl, aber sie ernähren sich überwiegend von verschiedenen Mäusearten. Aber auch saisonale Früchte, wie Äpfel, Birnen und Beeren gehören zu ihrem Speiseplan. Auch Regenwürmer, Eier und einheimische Vogelarten ( bis zur Haushuhngröße ) gehören dazu.

Seit Ende der siebziger Jahre versetzen sie Autofahrer in Angst und Schrecken, da sie häufiger die Motorräume der Kraftfahrzeuge aufsuchen und dort Schäden an Kabeln und Schläuchen anrichten.  

 

europäischer Iltis, Waldiltis  ( Mustela Puorius )
  Das Verbreitungsgebiet des Iltis (auch Ratz genannt) beschränkt sich auf den europäischen Raum. Der Iltis besiedelt Waldrandgebiete, sowie Feld- und Wiesenlandschaften. Bevorzugt hält er sich an bewachsenen Fluß- und Bachufern auf. Geschlossene Wälder werden kaum besiedelt. Jedoch als Kulturfolger kommt er auch in der Nähe von menschlichen Siedlungen vor. 

Iltisse haben Aktionsräume zwischen 8 ha und 1100 ha, die sie selektiv benutzen was bedeutet, dass sie sich mehrere Tage bis Wochen ausschließlich in einem Teil ihres Reviers aufhalten, bevor sie weiterziehen. Iltisse sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Jedoch im Sommer und im Herbst können sie auch am Tage angetroffen werden. Als Unterschlupfe dienen ihnen selbstgegrabene oder erweiterte unterirdische Baue von Bisam, Fuchs und Dachs. Aber auch in Baumhöhlen oder Asthaufen sind sie anzutreffen.

Die Färbung der Iltisse ist dunkelbraun bis schwarz und an den Körperseiten schimmert gelegentlich die weiße Unterwolle durch. Sie haben eine gedrungene Gestalt mit kurzen Extremitäten und Schwanz. Charakteristisch ist die weiße Gesichtsmaske. Sie bewegen sich überwiegend stöbernd, mit der Nase auf dem Boden, fort. Die Hauptnahrung des Iltis besteht aus Amphibien und Kleinsäugern. Vögel und Eier sind nur von untergeordneter Bedeutung. Ferner wurde in einigen Fällen die Aufnahme von Früchten beobachtet.

Die Ranzzeit der Iltisse liegt zwischen März und Juni. Die meisten Würfe kommen im Mai und Juni zur Welt. Geht jedoch der erste Wurf verloren, können die Fähen ein zweites Mal ( im August ) Junge bekommen.

 

 europäischer Nerz ( Mustela lutreola )
 

Der letzte Nachweis eines europäischen Nerzes für ganz Mitteleuropa stammt aus Deutschland. Im Jahre 1925 wurde dieses Tier im Allertal (Niedersachsen) eingefangen.

Heute existieren anstelle eines großen Areals nur noch kleine, isolierte Bestände im Westen Frankreichs, in Nordspanien, in Weißrussland und im Donaudelta Rumäniens, neben einem größeren Vorkommen in Russland. Neuesten Berichten zufolge gehen die Bestände jedoch auch dort drastisch zurück und die Populationen sind nicht mehr lange überlebensfähig. Der aktuelle Bestand an freilebenden Nerzen wird auf nur wenige tausend Tiere geschätzt.

 

Der Europäische Nerz mit ca. 400 – 900 g Körpergewicht ist er etwas größer als ein Hermelin (GroßesWiesel). Die Schwimmhäute zwischen den Zehen verraten seine semiaquatische (ans Wasser gebundene) Lebensweise. Sein dichtes Fell ist gleichmäßig schokoladenbraun gefärbt, nur Schnauze und Kinn sind weiß. Diese Zeichnung unterscheidet ihn von dem äußerlich sehr ähnlichen Amerikanischen Mink.

In den allgemeinen Medien werden diese beiden verschiedenen Tierarten meist nicht voneinander abgegrenzt und heute ist der Europäische Nerz fast nahezu vergessen. Seit mehr als 70 Jahren wird der Amerikanische Mink („Farmnerz“) zur Pelzgewinnung in Europa gehalten und ist mittlerweile durch unbedachte Freilassungsaktionen in vielen Regionen Europas zu finden.

Nerze besiedeln dicht bewachsene, naturnahe Ufer von Fließ- und Stillgewässern sowie Sümpfe und Bruchwälder. Sie sind strenge Einzelgänger und besetzen jeweils ein eigenes Revier. Über die Größe solcher Reviere ist relativ wenig bekannt, man weiß aber, dass sie an Flüssen mehrere Kilometer lang sein können und sich die Tiere kaum mehr als 150 m vom Ufer entfernen. Die Nahrung des Nerzes ist vielfältig: Das Spektrum umfasst kleine Säugetiere (z.B. Mäuse), kleinere Fische, Amphibien, Vögel, Wasserinsekten und Krebse. Auch im Winter ist der Zugang zum Wasser wichtig. Gerade dann ernähren sich Nerze z. B. oft von Fröschen, die sich in der Winterstarre befinden und tauchend am Gewässergrund erbeutet werden. Dazu halten sie sich selbständig Löcher im Eis offen, wenn sich eine geschlossene Eisdecke auf dem Wasser bildet.

 

Nachtrag:

Seit 2006 gibt es Wiederansiedlungsprojekte im Saarland und am Steinhuder Meer, wo nachweislich bereits natürliche Nachzuchten stattfanden, was Anlass zur Hoffnung gibt, dass der europäische Nerz sich wieder ansiedelt.

 

 eurasischer Fischotter  ( Lutra lutra ) 
  

In Deutschland haben nur noch in wenigen Regionen Fischotter überlebt. Man findet sie in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Bayern Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Experten gehen davon aus, das in ganz Deutschland kaum mehr als 700 Fischotter leben, aber da sie eine großräumige Lebensweise haben, ist eine genaue Bestandsfeststellung fast unmöglich. Sie besiedeln alle vom Wasser beeinflussten Lebensräume, wobei wichtig ist, dass diese eine hohe Vielfalt von unterschiedlichen Strukturen aufweisen. Eine Reviergröße von bis zu 40 km Flusslauf beansprucht ein Männchen und ein Weibchenrevier von bis zu 20 km ist keine Seltenheit. Nennenswerte natürliche Feinde hat er nicht.

Der Fischotter hat einen stromlinienförmigen Körperbau und alle vier Pfoten haben zwischen den fünf Zehen Schwimmhäute. Das kurze, sehr dichte Fell ist einheitlich mittelbraun, weist aber unterschiedlich ausgeprägte graue, weiße oder gelbe Partien an Brust, Hals und Wangen auf. Der Kopf des Fischotters ist stark abgeflacht. Die ausgeprägten Barthaare dienen ihm im Trüben Wasser zur Jagd und seine Nasen- und Ohrenöffnungen kann er beim Tauchen verschließen. Ein ausgewachsener Otter wiegt etwa 7 - 12 kg und misste von der Nasen- bis zur Schwanzspitze etwa 110 - 130 cm.

Der Fischotter ernährt sich sich als reiner Fleischfresser nicht nur von Fisch, sondern bevorzugt die am Wasser lebenden Tiere, die sich am leichtesten erbeuten lassen. Also auch Frösche, Würmer, Vögel, Mäuse und Ratten. Den größten Teil des Jahres leben die Tiere einzeln in ihren intensiv markierten Revieren. Nur zur Paarungszeit (die übrigens über das ganze Jahr verteilt sein kann) kommen sie für eine kurze Zeit zusammen. Der Fischotter ist dämmerungs- und nachtaktiv und hat eine Lebenserwartung von 8 - 13 Jahren.

 

  Streifenskunk  ( Mephitis mephitis )
   
  

Der Streifenskunks reicht von  Süd-Kanada, USA bis nach Nord-Mexiko und Chile. Die meisten Skunks leben im Buschland und im Grasland. Sie wagen sich in die Nähe von menschlichen Siedlungen und sind sogar in Vororten anzutreffen. Jedoch meiden sie dichte Wälder. Skunke sind dämmerungs- und nachtaktiv. Sie verschlafen den Tag in Erdhöhlen, die praktischerweise meistens von anderen Tieren, wie z.B. Kaninchen, Dachsen oder Füchsen gegraben wurden. Da sie sehr gesellige Tiere sind, benutzen oft mehrere Tiere eine solche Höhlenanlage, haben dabei jedoch getrennte, mit Pflanzenmaterial ausgepolsterte,  Wohnkessel. Aber zur Paarungszeit werden die erwachsenen Rüden zu Einzelgängern. Während der kalten Jahreszeit halten mehrere Artgenossen gemeinsam in einem Wohnkessel eine ununterbrochene Winterruhe. Skunke haben bis auf einige wenige Greifvögel (z.B. Eulen, da sie keinen Geruchssinn haben) kaum natürliche Feinde.

Der Streifenskunk hat einen kleinen, spitzen Kopf, eine nackte Nase, einen stämmigen, plumpen Körper und relativ lange Beine. Er erreicht eine Kopf-Rumpf-Länge von 28-38 cm, eine Schwanzlänge von 18-25 cm und ein Gewicht von 1,5 kg bis 3 kg und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit beim "bedächtigen" Laufen von 14 km / h .Sein Fell ist schwarz, mit gabelförmigen, weißen Streifen, Die Felllänge ist unterschiedlich lang am Rücken und am Schwanz. Am Kopf befindet sich ein weißer Fleck oder Streifen. Die weißen und schwarzen Haare sind nicht miteinander vermischt.

Stinktiere gehören zu den Allesfressern. Sie verspeisen unterschiedliche Pflanzenkost ( Beeren und Fallobst) , Fisch, Nagetiere ( von Mäusen bis zur kleinen Kaninchengröße) und Wirbellose ( Insekten und Kröten) sowie Schlangen. Das Gift dieser Tiere kann ihnen nichts anhaben.

Ihre einzigste Waffe sind die paarigen Analdrüsen, die sich links und rechts neben dem After befinden. Jedoch bevor es dese Waffe einsetzt, droht es und ermöglicht dem Agitatoren den Rückzug, aber dann spritzt es einen dünnen Strahl sehr gezielt (bis auf einer Entfernung von 4m)  in das Gesicht des Angreifers. Und es folgen weitere "Abschüsse" die nicht mehr so koordiniert sind. Kommt dieses Analdrüsensekret auf unversehrte Haut, dann stinkt es nur mehrere Tage. Aber trifft es auf Schleimhäute oder Wunden, kann es heftige , tagelang anhaltende Schmerzen verursachen. Bei Augenkontakt kann es sogar zu einer zeitweiligen Erblindung führen.

Da der Skunk inzwischen auch zum Haustier mutiert, werden bei Nachzuchten die Analdrüsen im Alter von 6 Wochen entfernt, was jedoch in Deutschland definitiv verboten ist.

 

  

  

Der Dachs bewohnt fast ganz Europa und weite Teile Asiens bis Japan. Nachdem in den 60er und 70er Jahren der Bestand durch Bejagung am Rande der Ausrottung befand, ist mittlerweile die Besatzung stabil und in vielen Regionen nach wie vor steigend. Er bevorzugt Laub- und Mischwälder vom Flachland bis zum Mittelgebirge. Der Dachs ist überwiegend nachtaktiv und lebt gesellig in Familienverbänden mit bis zu 12 Tieren. Der stets sauber gehaltene Bau, besteh aus einen System von Gängen und Etagen und kann einen Durchmesser von 20 bis 30m haben, sowie bis zu 5 tief sein. Ab und an werden die oberen Regionen eines Dachsbaus auch von Fuchs oder Wildkaninchen bewohnt.

Sie haben jedoch keine Territorien, die sie streng verteidigen. Aber sie setzten Duftmarken beim Durchstreifen ihres Gebietes, was offenbar dem gegenseitigen Erkennen und Heimfinden dient. Seine Losung verschart der Dachs in kleinen "Aborten" die sich meist in Baumnähe befinden. Der Dachs hält eine Winterruhe, die kein Winterschlaf ist, da seine Körperfunktionen nicht drastisch abgesenkt werden und er zur Wasser- und Nahrungsaufnahme, sowie zum Absetzen der Losung seinen Bau verlässt. Die Ranzzeit ist im Juli/August, aber die Welpen werden erst im Februar oder März geboren, was eine Eiruhe voraussetzt. Die Jungtiere werden mit eineinhalb bis zwei Jahren geschlechtsreif.

Der Dachs ist unverwechselbar durch seine markante schwarz-weiß gezeichnete Gesichtsmaske und seinem gedrungenen, breitrückigen Körperbau mit den kurzen stämmigen Läufen. An den kräftigen Branten (besonders vorne) hat der Dachs je 5 Zehen mit langen Krallen. Er hat eine Kopf-Rumpf-Länge von 65 - 85 cm und eine Schwanzlänge von 15 - 20 cm. Sein Gewicht variiert von 10 - 20 kg. Ferner besitzt der Dachs praktisch keine natürlichen Feinde.

Der Dachs ist ein Allesfresser, der aus dem jeweiligen Angebot über Wurzeln, Pilze, Beeren auch alles gefundene was leicht erreichbar ist, wie Insekten, Schnecken, Amphibien, Gelege und und Jungvögel bis zu Kleinsäugern und Aas verzehrt. Pflanzenkost kann zeitweilig einen erheblichen Anteil der Nahrung ausmachen. Sein Leibgericht sind Regenwürmer. (teilweise bis zu 50% der Nahrung) Mitunter entwickelt er eine besondere Vorliebe für Getreide und Mais. Dabei entsteht dann oft ein erheblicher Schaden in den Feldern.