Fachausdrücke

 

Auch der Frettchenhalter wird mit dem "Fachjargon", spätestens beim Tierarztbesuch, konfrontiert. Daher hatten wir die Idee wichtige Begriffe stichwortartig zu erläutern. Hier findet ihr das Resultat unserer Recherchen ( wird bei Bedarf auch aktualisiert ) :  
   
  
A  B  C D E F G H I J K M
  N O  P  Q R  S  T U  V W  X  Y  Z

 

 

  

 

 

  A
 Abdomen Bauchhöhle, ist von der Brusthöhle durch das Zwerchfell getrennt. Die Bauchhöhle wird von Bauchfell ausgekleidet. Sie enthält die Bauchorgane.
   
Abzess Eiterbeule
   
Adrenalin Hormon des Nebennierenmarks, wird durch Erregung, Aufregung, Angst und Erschrecken in gesteigertem Maße vom Körper produziert, verursacht erhöhten Blutzuckerspiegel und Blutdruck, erweitert die Atemwege, führt zur Verengung der Blutgefäße und beschleunigt den Herzschlag
   
Agglutination Verklebung, Zusammenballung, Verklumpung von Zellen (z.B. rote Blutkörperchen) als Wirkung von Antikörpern
   
Alopezie Haarausfall (kann sowohl total als auch partiell auftreten)
   
Analdrüse paarige Afterdrüse seitlich des Anus
   
Anämie Verminderung der roten Blutkörperchen; Blutarmut
   
Antibiotikum Arzneimittel zur Bekämpfung von bakteriellen Infektionen
   
 Anus After
   
 apathogen keine Krankheiten hervorrufend
   
 Ataxie schwankender Gang, Störung in der Koordination der Muskelbewegung
   
 Atrium oberer Vorhof des Herzens
   
 attenuierte (Impfviren) abgeschwächte Impfviren
   
Azidose

ist ein Zustand der Übersäuerung des tierischen Körpers. Der pH-Wert unterschreitet den Normalwert von 7,4 deutlich. Das Gegenteil ist die Alkalose.

  • die respiratorische Azidose
    durch eine zu geringe Abatmung von Kohlensäure
  • die metabolische Azidose
    durch Ansammlung von zuviel Säure im Stoffwechsel zB bei einer
    entgleisten Zuckererkrankung oder einer chronischen Nierenerkrankung.
   
   
  B
bathmotrop

Die Reizschwelle der Erregungsbildung des Herzens verändernd;

  • positiver bathmotrop Effekt: die Reizschwelle herabsetzendund damit die Erregbarkeit steigernd
  • negativer bathmotrop.Effekt: die Reizschwelle heraufsetzendund damit die Erregbarkeit mindernd
   
Bilirubin Ein wesentlicher Gallenbestandteil, das zum überwiegenden Teil aus dem Abbau der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) stammt
   
Blinker beidseitig ein weißer Fellfleck an den Innenseiten der Hinterschenkel ( ist z.B. ein Merkmal für den Farbschlag: " Harlekin" )
   
Bradykardie eine herabgesetzte Herzfrequenz ( bis hin zum Herzstillstand )
   
Branten Beine
   
   
  C
 Caninus Eckzahn, Fangzahn, Hakenzahn, Hundezahn. Kommt in Ober- und Unterkiefer jederseits in der Einzahl vor. Sind bei Fleischfressern und Schweinen gut ausgebildet (Zahnformel = C)
   
 chronotrop die Schlagfrequenz der Herztätigkeit beeinflussend (positiv chronotrop = die Frequenz beschleunigend, negativ chronotrop = die Frequenz verlangsamend).
   
Cortisol

Cortisol wird in den Nebennieren gebildet. Es gehört zu den wichtigsten Hormonen des Körpers. Seine Hauptwirkungen sind:

  • Mobilisierung der Energiereserven bei Streßzuständen wie Krankheit, Operation, körperlicher Belastung
  • Erhaltung von Blutdruck und Herzkreislauffunktionen
  • Beeinflussung der Entzündungsreaktion des Körpers bei Infektionen und chronisch entzündlichen Erkrankungen
  • Regulation des Eiweiß-, Zucker- und Fettstoffwechsels
   
   
  
 D 
 Dauerranz Bei der Dauerranz von Fähen kommt es zur östrogenen-induzierten aplastischen Anämie, d.h. durch den erhöhten Östrogtenspiegel während der Ranz wird das Knochenmark zerstört. Die Tiere sind blass, es kommt zu Stickerblutungen in Schleimhäuten und inneren Organen. (siehe hier)
   
 Dermatitis Hautentzündung, bei der auch die tieferen Hautschichten einbezogen sind .
   
Diagnose Feststellung und Benennung einer Krankheit
   
Diaphragma Zwerchfell
   
Diarrhöe Durchfall
   
Diathese
  • Veranlagung für bestimmte
  • Krankheiten besondere Bereitschaft des Organimus zu bestimmten krankhaften Reaktionen ( z. B. zu Blutungen )
   
   
  E
 Elektrolyte Elektrolyte sind Stoffe, die in wässriger Lösung in der Lage sind, den elektrischen Strom zu leiten. Zu den Stoffen zählen neben Säuren und Basen auch die Salze. Die Verteilung dieser Stoffe im Körper bildet ein empfindliches Gleichgewicht, das man Elektrolythaushalt nennt. Der Elek               trolythaushalt kann durch verschiedene Erkrankungen ( z.B. anhaltender Durchfall ) teils lebensgefährlich gestört werden.
   
Ektoparasiten Parasiten, die auf der Körperoberfläche (auf bzw. in der Haut, im Haar- und Federkleid) ihres Wirtes lokalisiert sind, bzw. in oberflächlichen Körperhöhlen, die in unmittelbarer Verbindung zur Außenwelt stehen, wie z. B. die Kiemenräume bei Fischen.
   
endogen im Körper selbst, im Körperinnern entstehend, von Innen kommend
   
endokrine mit innerer Sekretion verbunden ( z.B. wenn eine Drüse Hormone produziert, die in das Blut abgegeben werden und somit im Körper verbleiben )
   
Endoparasiten Parasiten, die im Innern ihres Wirtes leben. Nach ihrem Aufenthaltsort werden u. a. Darmparasiten, Gewebeparasiten, Blutparasiten unterschieden.
   
Endothel Zellschicht an der Innenfläche der Blut- und Lymphgefäße
   
Enteritis Darmschleimhautentzündung, das auffälligste klinische Zeichen ist der Durchfall. Die wesentlichsten Folgen sind die Austrocknung des Organismus und bei chronischen Formen die verschlechterte Nahrungs- und Vitaminaufnahme durch den Körper, Abmagerung und Anämie.
   
Enterotoxin giftige Stoffwechselausscheidungen der Bakterien
   
Enzephalitis Sammelbezeichnung für Entzündungsvorgänge im Gehirn
   
Erythropoetin ein Hormon das in der Niere gebildet wird und für die Bildung der roten Blutkörperchen zuständig ist
   
Erythrozyten

Sie sind die zahlreichsten Zellen im Blut und geben ihm seine charakteristische rote Farbe. die Zellen haben eine begrenzte Lebensdauer und sterben kontinuierlich. Sie werden zerlegt und durch neue ersetzt. Jede Sekunde werden etwa 3 Millionen Erythrozyten hergestellt und die gleiche Zahl stirbt. Der tägliche Verschleiß wird vom Knochenmark durch ständige Neubildung aufgefangen. In der Milz werden die gealterten Zellen abgebaut. Das dabei freiwerdende Eisen steht dem Knochenmark zur Hämoglobinsynthese erneut zur Verfügung.

Die Hauptfunktion der Erythrozyten besteht darin, Sauerstoff und Kohlendioxid zu transportieren. Das Hämoglobin ist der eisenhaltige Farbstoff der Erythrozyten, der die Aufgabe hat, Sauerstoff von der Lunge zum Gewebe zu befördern.

   
Escherichia coli Die Bakterienart gehört zur natürlichen Flora des Dickdarms. Kann aber bei Übermäßigem Vorhandensein Diarrhöe auslösen.
   
exogen außerhalb des Organismus entstehend, von außen her in den Organismus eindringend
   
exokrin nach außen absondernd
   
Exophthalmus krankhaftes Hervortreten des Augapfels aus den Augenhöhlen
   
Exsudat entzündliche Ausschwitzung, eiweißhaltige Flüssigkeit die bei Entzündungen aus den Gefäßen austritt
   
Extremitäten Gliedmaßen
   
   
  F
 Fähe  weibliches Frettchen
   
fakultativ pathogenen Erreger, die nicht in jedem Fall krankmachend sind, sondern nur bei geschwächten oder in der Immunabwehr herabgesetzten Lebewesen zu einer Erkrankung führen.
   
 Fang  Mund, Maul beim Tier
   
 Fibrinogen  im Blut enthaltener Eiweißstoff, die lösliche Vorstufe des Fibrins
   
Fistel Schlecht heilende röhrenförmige Wunde. Eine Fistel besteht aus der trichterförmig eingezogenen Fistelöffnung, dem Fistelkanal und dem Fistelgrund.
   
Fraktur Bruch, Zusammenhangstrennung eines Knochens durch direkte oder indirekte Gewalteinwirkung
   
Fremdkörper Als Fremdkörper im weiteren Sinne werden alle Materialien bzw. Gegenstände bezeichnet, die durch die Körperoberfläche, insbesondere durch Haut, Hornhaut oder Schleimhäute, in den Körper eindringen. Auch körpereigenes, jedoch abgestorbenes Gewebe kann, wenn es sich in einer Wunde befindet, als Fremdkörper wirken.
   
Frettieren Jagen mit Frettchen
   
   
  G
 Gastritis Durch innere oder äußere Einflüsse hervorgerufene Entzündung der Magenschleimhaut
   
glandotrop auf eine Drüse einwirkend (z.B. Hormone)
   
gramnegativ sich rot färbend (z.B. Bakterien wie Escherichia coli)
   
   
  H
 Hämatologisch  bezeichnet die Physiologie und Pathologie des Blutes
   
 Hämatom Bluterguß; Ansammlung von Blut in einer Gewebshöhle, entsteht durch Zermalmung größerer Blutgefäße infolge von Quetschungen oder nach Operationen
   
 Hämoglobin Roter Blutfarbstoff, Bestandteil der roten Blutkörperchen. Besteht aus einem Eiweißteil und einem Eisenanteil. Wichtigste Funktion ist der Sauerstofftransport und der Sauerstoffaustausch im Gewebe, der CO2- Abtransport über Lunge und Haut, und die Beteiligung an der Pufferung des Blutes
   
Hepar Leber
   
Hernie Vortreten von Eingeweiden aus dem Bauchraum in eine sackartige Ausstülpung des Bauchfells durch eine Lücke in den Bauchdecken. Die Eingeweide treten unter die Haut oder in benachbarte Hohlräume. Hernien können angeboren oder erworben sein.
   
Herzinsuffizienz Gegenüber den Anforderungen ungenügende Leistung des Herzens. Die Leistung des ganzen Herzens kann unzureichend sein, es können aber auch das linke und das rechte Herz in die ihnen angeschlossenen Kreisläufe zu wenig Blut mit zu niedrigem Druck pumpen (Links- oder Rechtsinsuffizienz) .
   
Hyperkaliämie Kaliumüberschuss
   
Hypoglykämie abnorm geringer Zuckergehalt des Blutes
   
Hypophyse Hirrnanhangdrüse
   
   
  I
 Immun Geschützt, unempfänglich gegenüber einer Infektion
   
 Immunglobulin Antikörper, die von einem anderen Menschen oder Tier gegen einen bestimmten Keim gebildet wurden, können aus dem Blut isoliert werden und dann in konzentrierter Form einem Menschen ohne Schutz gegeben werden. Bis diese geliehenen Antikörper abgebaut werden (etwa drei Monate), hält dieser Schutz an. Die Ärzte sprechen dann von einer passiven Immunisierung mit spezifischem Immunglobulin (z. B. nach Kontakt zu einem tollwutverdächtigen Tier)
   
 Immunisierung

 Erzeugung einer Immunität (=Krankheitsabwehr).Bei der aktiven I. setzt sich der Organismus mit antigen wirksamen Substanzen (=vom Organismus als fremd erkannte Substanzen, z.B. Proteine) auseinander.

1.1 natürliche aktive I.:

Sie erfolgt durch die Reaktion des Organismus gegen natürlich eingedrungene bzw. aufgenommene Antigene oder deren Stoffwechselprodukte und ist für die Grundimmunität verantwortlich.

1.2 künstliche

  • aktive Immunisierung:

Hierbei werden dem Organismus auf verschiedenen Wegen antigene Substanzen zugeführt, entweder zur Erzeugung einer aktiven Immunutät oder für die experimentelle Gewinnung von Immunseren (Immunserum = Arzneimittel), die aus dem Blut von Menschen oder Tieren hergestellt werden, welche gesund sind, jedoch erkrankt waren. Diese Arzneimittel enthalten Antikörper, d.h. vom Körper gebildete Abwehrstoffe, gegen eine antigene Substanz.

  • passive Immunisierung:

Sie erfolgt durch Verabreichung von Immunseren und führt zu einem nach kurzer Zeit einsetzenden, einige Wochen wirksamen Schutz ( = Impfung). Die Kombination von aktiver und passiver I. heißt Simultanimmunisierung .

   
 Inappetenz  Fressunlust
   
 Incisivi  Schneidezähne (Zahnformel = I)
   
 Influenza  Grippe
   
 Injektion Anwendung/Gabe einer Spritze zur Verabreichung eines Medikaments.(z.B. intravenös = iv = in die Vene)
   
 Inkubationszeit Zeit, die vergeht, bis ein in den Körper eingedrungener Keim Krankheitszeichen auslöst
   
inotrop Wirkung auf die Kontraktilität (Leistungsfähigkeit) des Herzmuskels;
   
Insulinom Ist eine Entartung (Tumorform) des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) , welche eine vermehrte Insulinproduktion bewirkt und zu einem erhöhten Glucose-Abbau führt.. Dadurch kommt es zu einer chronischen Unterzuckerung des Körpers
   
Insuffizienz Gegenüber den bestehenden Anforderungen ungenügende Leistung oder funktionelle Schwäche
   
Interstitium Zwischenraum ( z.B. zwischen Organen)
   
 Intoxikation  Vergiftung
   
 Intubation Einführung eines Schlauches in die Luftröhre
   
 invasiv  eindringend
   
 Ixodida, Ixodes  lateinischer Name für Zecke oder auch Holzbock
   
   
  
  J
   
   
 K
 Kapillar  kleinstes Blutgefäß
   
Kapillare Füllungszeit (KFZ) Die KFZ wird bei der klinischen Feststellung von Schockzuständen eingesetzt. An gut zugänglichen Schleimhäuten, z. B. Zahnfleisch, wird durch Daumendruck ein lokale Blutarmut hergestellt. Innerhalb von 2-3 sec. ist bei Gesunden dieser blutleere Bezirk verschwunden und nimmt die gleiche blaßrosa Färbung wie die Umgebung wieder an. Füllzeiten von mehr als 3 sec. weisen auf einen Schock hin
   
Karnivore Fleischfresser ( Pflanzen wie Tiere)
   
Kastration Entfernung der Hoden bzw. der Eierstöcke
   
kaudal nach dem unteren Ende des Körpers gelegen
   
Kokzidien sind Einzeller, auch Protozoen genannt, die sich im Darm verschiedener Tierarten einnisten und dort die Darmzotten zerstören
   
Konzeption Empfängnis, Befruchtung, Zeugung
   
Kortison In der Nebennierenrinde gebildetes Hormon, dass zur Klasse der Glukokortikoide gehört und auch als Medikament eingesetzt wird
   
Kryptorchismus Verborgenhodigkeit (Einhodigkeit): Die Hoden befinden sich nicht im Hodensack, sondern in der Bauchhöhle oder im Leistenkanal. Kryptorchismus führt zu Störungen der Spermienbildung
   
Kynologie Lehre von der Zucht
   
   
  L
 Laktation  Milchabsonderung aus der Brustdrüse, Zeit des Stillens
   
lateral seitwerts gelegen
   
Lebendimpfstoff die Krankheitserreger (Viren oder Bakterien) in einem Lebendimpfstoff wurden mit verschiedenen Methoden so abgeschwächt, dass sie sich zwar noch begrenzt im Körper vermehren können, aber nicht mehr krank machen
   
Leptospirose Fieberhafte Infektionskrankheit des Menschen und der Tiere, die von Leptospiren, meist der pathogenen d.h. krankmachenden Art Leptospira interrogans, veursacht wird
   
Leptospiren Mikroorganismen (sind verantwortlich für die Leptospirose, eine gelbsuchartige Infektionskrankheit von der Tiere und Menschen infiziert werden können
   
Lezithin zu den fettähnlichen Substanzen gehörend ( wird z.B. als Nervebnstärkungsmittel verwendet)
   
Leukose Sammelbegriff für Geschwülste des blutbildenden Gewebes mit oder ohne Ausschwemmung neoplastischer Zellen ( = mit einer Neubildung, Geschwulst zusammenhängend) in das Blut. (In der Humanmedizin wird es Leukämie genannt)
   
Leukozyten Die Leutozyten, deren Bezeichnung nicht ganz korrekt ist, denn sie sind nicht weiß, sondern farblos, sind kugelige, kernhaltige Zellen. Sie finden sich nicht nur im Blut, sondern auf Grund ihrer Fähigkeit zur amöboiden Fortbewegung auch vereinzelt als Wanderzellen im Gewebe. Sie werden im Knochenmark, in der Milz und in den Lymphknoten gebildet.

Die Hauptaufgabe der Leukozyten besteht darin, Infektionen zu bekämpfen.

   
Leukozytose Anstieg der Leukozyten, d.h. der weißen Blut-Körperchen über den Normalwert, z.B. nachweisbar bei akuten infektiösen Prozessen
   
Lipase fettspaltendes Enzym
   
Losung Kot
   
Lungenödem Wasser in der Lunge durch Austritt von Flüssigkeit aus den Blutgefäßen in den Alveolen und Bronchuli. Es können entzündliche oder nichtentzündliche Ursachen vorliegen, wie z.B. bei Blutstauung in der Lunge infolge Insuffizienz des linken Herzens ( = nicht entzündlich ).
   
 Luxation  Verrenkung, Ausrenkung: Dauernde, vollständige Verlagerung der Gelenkflächen. Unter gleichzeitiger Zerreißung von Teilen der Gelenkkapsel oder des Bandapparates
   
Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Sie sind die eigentlichen spezifischen Abwehrzellen des menschlichen Körpers. Lymphozyten sind die kleinsten weißen Blutkörperchen. Sie machen 25 bis 40
Prozent der Leukozyten aus
   
   
  M
 Makrophagen  sind sogenannte "Fresszellen". Sie sind wesentlicher Bestandteil des Immunsystems. Sie erkennen fremde Eiweisstrukturen, umschliessen in den Körper eingedrungene Erreger, stülpen diese in ihr Zellinneres und bauen sie dort ab. Auch lebende Tumorzellen vermögen sie zu zerstören.
   
 maternell  mütterlich, zur Mutter gehörend, von Mutter erhalten
   
 medial  zur Körpermitte gelegen
   
 Melaena  Blutstuhl, Ausscheidung von Blut aus dem Darm
   
 Metastase Tochtergeschwulst: Erneutes Auftreten desselben Krankheitsprozesses von der ersten Erscheinungsstelle entfernt an einer anderen Körperstelle durch Verschleppung lebender, unbelebter, gelöster oder ungelöster Materie (Tumorzellen, Mikroben, infizierter Embolus, Parasiten, Kohlenstaub, Pigment, Kalk usw.).
   
 Mizellen Im Darm ballen sich die Fettpartikel mit den Gallensäuren spontan zu kleinsten Partikeln (Mizellen) zusammen. Sie bieten den fettspaltenden Lipasen eine gute Angriffsmöglichkeit zur Spaltung. Außerdem stellen die Mizellen den notwendigen Kontakt zur Darmschleim-haut her, so dass die in ihnen gelösten Fettbestandteile von der Darmschleimhaut auf-genommen werden könne.
   
Molares Mahlzähne, Backenzähne (Zahnformel = M)
   
Monozyten machen zwei bis acht Prozent der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) aus. Unter diesen stellen sie die größten dar. Außerdem sind sie unter den weißen Blutkörperchen am besten in der Lage, Bakterien und Gewebetrümmer unschädlich zu machen
   
Morbillivirus Es handelt sich um hochansteckende behüllte Viren. Morbilliviren sind meist empfindlich gegenüber Wärme, Austrocknung, fettlösenden Stoffen und den meisten Desinfektionsmitteln
   
Mydriasis Pupillenerweiterung: Eine Mydriasis kann vorkommen infolge von Vergiftungen, Entzündungen der Netzhaut, Infektionen oder medikamentell durch Mydriatika ( Pupillenerweiternde Medikamente )
   
   
  N
 nasal zur Nase gehörend
   
 Nebenniere hormonproduzierendes paariges Organ, welches beidseits neben den Nieren liegt; produziert unter anderem Aldosteron, Cortisol und Katecholamine
   
 Neoplasie Neubildung, z.B. Tumor
   
 Neoplasie Nervenentzündung mit den typischen entzündlichen und mit Rückbildung einhergehenden Veränderungen an den betreffenden Nerven. Entstehung infektiös, nach äußerer Gewalteinwirkung und Vergiftung
   
   
  O
 Oozysten Sind die Eier (Nachwuchs) von Kokzidien, die in den Darm abgeben werden, damit diese sich außerhalb des Wirtstieres im feuchten und warmen Milieu weiterentwickeln. Sie liefern bei der Kotprobe den Nachweis für den Befall mit Kokzidien.
   
 oral  zum Mund gehörend
   
 Osmose Übergang eines Lösungsmittels (z.B. von Wasser) einer Lösung in eine stärkere, konzentrierte Lösung, durch eine feinporige Scheidewand (Filter), die zwar für das Lösungsmittel selbst, nicht aber für den gelösten Stoff durchlässig ist
   
 Otitis

 Ohrenentzündung

  • Otitis externa: Ohrenzwang, Entzündung der häutigen Auskleidung des äußeren Gehörganges. Spezielle Erkrankung des Hundes, Bevorzugung langhaariger Hunde mit Hängeohren. Das Leiden hat meist chronischen Charakter . Neben medikamenteller Therapie Otitisoperation mit dem Ziel der Belüftung und Förderung des Abflusses.

  • Otitis interna: Entzündung des Innenohrs. Bei Tieren selten und dann meist fortgeleitete Entzündung der Paukenhöhle (siehe Otitis media)

  • Otitis media: Mittelohrentzündung. Entzündung der Paukenhöhle, am häufigsten bei Hund und Katze.. Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, Schieftragen des Kopfes
   
Otodectes / Ohrmilben

 typische Symptome für den Befall sind :

  • Kratzen/Schütteln der Ohren, schwarze Ablagerungen im äußeren Gehörgang, Empfindlichkeit bei
    Berührung, evtl. Bluten, übel riechendes Sekret
   
 Ovar Eierstock, produziert Eizellen und Eierstockshormone (hauptsächlich Östrogene und Progesteron )
   
   
  
  P
 Pankreas  Bauchspeicheldrüse
   
Paralyse vollständige Bewegungslähmung,
   
Paramyxoviridae Sie befallen die Zellen. Bei ihrer Vermehrung lösen sie die Zelle auf und sind damit veramntwortlich für den Zelltod.
   
 Parese krampfige Lähmung
   
 parotid zur Ohrspeicheldrüse gehörend
   
 Parvovirose Katzenseuche, auch beim Hund hervorgerufen durch kleine, DNA-haltige, pH- und hitzeresistente Viren
   
pathogen Krankheiten verursachend, krankheitserregend
   
Pathologie bezeichnet als Teilgebiet der Medizin die Lehre von den abnormen und krankhaften Vorgängen und Zuständen von Lebewesen und deren Ursachen.
   
 Perforation Durchbohrung; z. B. der Magenwand beim Magengeschwür, Wunden mit Eröffnung von Körperhöhlen
   
 Persistenz Bestehenbleiben eines Zustandes über längere Zeiträume ( anhaltend, hartnäckig)
   
 Petechien punktförmige Hautblutungen kleinster Blutgefäße
   
 Physiologie  befasst sich mit den physikalischen, biochemischen und informationsverarbeitenden Funktionen von Lebewesen.
   
 Plasma / Serum

Blutflüssigkeit; Serum:nach Ablauf der Gerinnung aus dem Vollblut gewonnene, meist klare, hellgelbe Flüssigkeit. S. ist Bestandteil des Blutplasmas, jedoch ohne die Stoffe, die für die Gerinnung verantwortlich sind, wie Fibrinogen und Prothrombin.

Plasma: Flüssiger, zur Gerinnung neigender Blutbestandteil, dessen Anteil am Blutvolumen bei ca. 60% liegt. Es enthält neben Wasser Proteine, Lipide, Kohlenhydrate, Hormone, Vitamine, Enzyme, eine Reihe von gelösten Mineralstoffen und eine Vielzahl von Metaboliten.

   
 Polydypsie  Vermehrtes Trinken; starker Durst mit stark erhöhter Flüssigkeitsaufnahme z. B. bei Diabetes, Nierenentzündungen oder Wasserverlusten bei Durchfällen, Schwitzen u. a.
   
 Polyurie Vermehrter Harnabsatz, krankhaft bedingt bei Diabetes, aber auch bei therapeutischen Maßnahmen, z. B. Ödemausschwemmung
   
Praemolares vordere Backenzähne (Zahnformel = P)
   
Prophylaxe

Vorbeugung; umfassender Begriff für vorbeugenden Gesundheitsschutz bei Mensch und Tier.

   
Protozoen Urtiere, Einzeller, Unterreich des Tierreichs mit ca. 20.000 Arten; die meist mikroskopisch kleinen, einzelligen Tiere bestehen aus einem Zellkörper, in dem sich ein oder mehrere Zellkerne befinden; sie leben vorwiegend im Wasser, teils frei oder festsitzend, teils Kolonien bildend oder auch als Parasiten ( z.B Kokzidien)
   
 Pyometra Eitrige Entzündung der Gebärmutter mit Ansammlung des Eiters im Uterus
   
   
  
  Q
   
   
  
  R
 Ranzzeit Zeitraum, in dem die Frettchen Paarungsbereit sind
   
 rektal über den Mastdarm, zum Mastdarm gehörend, mit dem Mastdarm in Verbindung stehend
   
 Reißzahn  größter Backenzahn; nur bei Fleischfressern
   
 Renin ein Hormon, was in der Niere gebildet wird und den Blutdruck regulietr so wie die Funktion der Nebenniere beeinflusst
   
 Resorption die Aufnahme gelöster Flüssigkeiten in den Blutkreislauf
   
 Rüde  männliches Frettchen
   
 Rute  Schwanz des Frettchens
   
   
  
  S
 Sarkome bösartige Tumore, die früh Metastasen ("Ableger") bilden.
   
Sedatiion /sedieren Beruhigung, Dämpfung / beruhigen, dämpfen
   
Septum Herzscheidewand
   
Serum/ Plasma

Blutflüssigkeit; Serum:nach Ablauf der Gerinnung aus dem Vollblut gewonnene, meist klare, hellgelbe Flüssigkeit. Serum ist Bestandteil des Blutplasmas, jedoch ohne die Stoffe, die für die Gerinnung verantwortlich sind, wie Fibrinogen und Prothrombin.

Plasma: Flüssiger, zur Gerinnung neigender Blutbestandteil, dessen Anteil am Blutvolumen bei ca. 60% liegt. Es enthält neben Wasser Proteine, Lipide, Kohlenhydrate, Hormone, Vitamine, Enzyme, eine Reihe von gelösten Mineralstoffen und eine Vielzahl von Metaboliten.

   
Skrotum Hodensack
   
Splen Milz
   
Staupe ist eine hochkontagiöse Infektionskrankheit, die bei Frettchen zu erheblichen Verlusten führt, da sie als fast unheilbar eingestuft werden kann. Aus diesem Grund ist ein intakter Impfschutz für unsere Frettchen lebensnotwendig, zumal auch der Mensch z.B. durch den Kontakt mit einem an Staupe erkrankten Tier der Virusüberträger sein kann.
   
Steatitis eine granulomatöse (körnige) Veränderung des Fettkörpers einhergehend mit einer Zellnekrose/Absterben von Zellen durch übermäßige Einlagerung von Fett.
   
Sterilisierung
  • Chirurgisch: Unfruchtbarmachung ohne Entfernung der Keimdrüsen bei Erhaltung des Geschlechtstriebes und der Geschlechtsmerkmale.
  • Hygienisch: Keimfreimachung
   
Stomatitis Entzündung der Mundschleimhaut infolge chemischer, giftiger, physikalischer oder infektiöser Einflüsse.
   
subcutan,sc unter die Haut (injizieren)
   
Suppositorium Zäpfchen; kegelförmige, feste Zubereitungen, die Arzneistoffe gelöst enthalten und zur Einführung in den Enddarm bestimmt sind. Sie müssen sich bei Körpertemperatur verflüssigen bzw. im Darmsaft löslich sein
   
 Symptome Merkmale, An- und Kennzeichen von Krankheiten
   
 synthetisieren aus einfachen Stoffen (Bausteinen) herstellen
   
   
 T
 Taurin ist eine Aminosulfonsäure, die für die Erhaltung der Sehkraft, für das zentrale Nervensystem, für die Fruchtbarkeit und für die Muskulatur wichtig ist. Da der Organismus des Frettchens es nicht selber produzieren kann muss es über die Nahrung dem Köper zugeführt werden
   
 Thorax  Brustkorb
   
 Thrombozyten  Blutplättchen; Formbestandteile des Blutes, die die Gerinnung kontrollieren.
   
 Thrombozytose  krankhafte Veränderung der Blutplättechen
   
 Totimpfstoff  Totimpfstoffe enthalten abgetötete Krankheitserreger entweder ganz oder in Teilen oder nur deren abgeschwächtes Gift
   
Tollwut ist weltweit verbreitet und endet beim Auftreten klinischer Erscheinungen stets tödlich. Übertragen wird der Virus zumeist durch Biß von Tier zu Tier, aber er ist auch auf den Menschen übertragbar. Daher ist ein intakter Impfschutz absolut notwendig.
   
Toxin Gift
   
Trachea Luftröhre, flexibles Knorpel- und Schleimhautrohr
   
Trichorrhexie Haarbruch . Tritt relativ häufig bei Frettchen auf., besonders nach Verabreichung von z. B. Antibiotika. Dabei ist der der Haarschaft ungenügend keratinisiert, die Haare verlieren an Elastizität und brechen ab.
   
   
  U
 Uterushorn  Gebärmutter
   
   
  V
 Vakzine  Impfstoff aus lebend oder toten Krankheitserregern
 vaskulär  zu den Blutgefäßen gehörend
 Ventrikel  untere Herzkammer
 Vesica biliaris  Gallenblase
Virus Viren gehören zu den einfachsten Lebewesen, die wir kennen. Sie sind sehr klein und bestehen fast nur aus Erbmaterial. Um sich vermehren zu können, müssen sie den Stoffwechsel einer anderen Zelle "umprogrammieren". Diese baut dann wieder viele neue Viren.
   
 Vitamin-B-Komplex  Die B-Komplex Vitamine sind wasserlösliche Vitamine, die zusammengruppiert worden sind, da sie in enger Wechselwirkung zueinander stehen und nur dann effektiv wirken, wenn auch alle anderen vorhanden sind.
 Vomitus  Erbrechen, Brechakt
 
 Vulva äußeres weibliches Geschlechtsmerkmal
   
   
  W
   
   
  X
   
   
  
  Y
 Yellow Fat Disease  Vitamin E - Mangel , tritt häufiger bei fleischfressenden Frettchen auf, oder bei der Verfütterung von ranzigen Fetten und ungesättigten Fettsäuren
   
   
  Z
 Zyste  Wasserblase; Blase mit zumindest flüssigem Inhalt