Unsere Jugendgruppe wird am 25. Januar 2019 aufgelöst,

da Mr. Bean leider in unseren Rosengarten umgezogen ist,

und die Zwillis Mozart und Amadeus ihr Unwesen bei ihrem neuen Personal treiben werden.

  


 

 

 Tussnelda

 

war ein Geschenk was ganz unverhofft am 09.06.2016 in einem Transporter mit folgendem Begleitschreiben vor unserem Tor stand :

 

 

...und sie kam nicht alleine, denn unter ihrem Herzen trug zwei Welpen (Mozart und Amadeus ), die bei uns das Licht der Welt erblickten. Als Mutter war Tussy eine Heldin. Mit ganzem Körpereinsatz verteidigte sie ihre Babys und Brigitte wurde öfter das Opfer ihre unbändigen Mutterliebe, denn Festbeißen war ihr Lieblingshobby wenn nur einer wagte ihren Twins zu nahe zu kommen. Da wurde die Versorgung mit Futter und das Reinigen des Geheges zum echten Abenteuer. Aber die Welpen gediehen bei dieser Fürsorge sehr gut und als sie der Ansicht waren, dass sie auch eigene Wege ohne Mummy gehen möchten, akzeptierte Tussy das und von dem Zeitpunkt an wurde sie auch etwas entspannter, obwohl sie bis heute immer noch recht flott mit ihren Zähnchen ist.

Mozart und Amadeus zogen im April 2017 zur unserer 2. Vorsitzenden um dort eine 6er Damengang aufzumischen.

Jedoch tauschte diese Dame ihren Lebenspartner aus, so dass für die Frettchen kein Platz mehr in ihrem Leben war und so kamen Mozart und Amadeus nebst ihren 7 Freunden zu uns in die Arche zurück.  

Lady Tussnelda blieb bei uns in der Archefamilie und schloss sich der festen Tierheimgruppe an.

Mit der Zeit wurde sie ein sehr gut handelbares und freundliches Mitglied von unserer Frettchenfamilie, so dass wie sie nicht mehr missen möchten. Zumal sie Fremden gegenüber immer noch recht reserviert ist.   

 

 

 


  

 

Nepumuck

  

 

war im Jahr 2015 ein Geschenk von einer Freundin die gerade Welpen hatte, weil Brigitte zimtfarbige Frettchen liebt und schon sehr lange keine mehr in der Arche hatte. Deshalb ist unser Nepi das einzigste Frettchen im Tierheim,  was nicht dem Verein gehört und somit auch nie vermittelt wurde.

Von ersten Tag an war unser Mattis ( der leider 2018 in unseren Rosengarten umgezogen ist ) sein bester Freund und die zwei bildeten ein gutes Team.

Da Nepi auch eher ein sehr gelassener und freundlicher Vertreter eines Standes ist, jedem Frettchen freundlich begegnet wenn es ihn nicht ärgert und nie ein rabiater Wildfang war, passte er super in unsere gemütliche Tierheimgruppe.

Leider stand diese Linie unter keinem guten Stern. Der Nepumuck ist der Letzte noch lebende männliche Vertreter. Alle anderen männlichen Verwanten (Vater und Brüder) sind in Folge einer Herzschwäche inzwischen verstorben und auch Nepi ist davon betroffen, jedoch sagt sein Kopf: " Ich bin voll gut drauf !" und sein Körper befielt ihm sich eine Pause zu gönnen. Das macht uns unendlich traurig, mitzuerleben, wie ein Frettchen voller Lebensfreude so ausgebremst wird. Aber wir hoffen, dass er noch lange eine gute Zeit bei uns hat und die Medikamente weiterhin ihren Dienst verrichten.

Die weiblichen Frettchen dieser Linie haben erstaunlicherweise bisher keine gesundheitlichen Probleme dieser Art.

 

 

 

 

 

 


  

 

Findus

 

ist ein ganz besonderes Frettchen. Er zog am 11.02.2017 mit seinen drei Freunden bei uns in der Arche ein. Diese 4er Gruppe war unsere "Bürogang " weil sie als eingeschworens Team keine Lust auf andere Frettchen hatten. Als seine Freunde nach und nach in unseren Rosengarten umzogen waren und er plötzlich Single war, haben wir ihm unsere Tierheimgruppe vorgestellt und er fand es gut. So zog  Findi in unser Tierheim um und hat wieder ganz viele Kuschelpartner.

Leider erlitt er Anfang 2018 einen Schlaganfall, von dem er sich erstaunlich gut erholte, aber eine kleine einseitige Hintehandschwäche zurück behielt. Diese beeinträchtig ihn zwar etwas beim Laufen, aber ansonsten ist der Kuschelbär gut drauf und immer mittenmang.

Er ist eins der freundlichsten, geduldigsten und tolerantesten Frettchen die wir bisher erlebt haben. Findi ist einfach nur zum Knutschen.

 

 


  

 

 Cindy    

aufgenommen am 20.10.2015

 

Die kleine Albinomaus kam ursprünglich aus Viersen und wurde nach Peine vermittelt. Leider entpuppte sich das neue Zuhause nicht als Glücksgriff, so dass wir sie übernahmen und der Exhalter sie mir mit den Worten übergab:

"Das bissige Mistviech gehört einen Kopf kürzer gemacht! "

Ich dachte, nur gut dass du das nicht gemacht hast, denn Cindy entpuppte sich bei viel Freiraum, entsprechender Ernährung und einer ruhigen Hand als echte Zuckerpuppe, die völlig unkompliziert ist. In der Frettchengruppe verhält sie sich souverän und bei den Menschen die sie nicht gleich "überfallen", sondern ihr die Chance lassen zu entscheiden ob sie den Kontakt wünscht oder nicht, ist sie sehr freundlich. Wir, die nun täglich den Kontakt mit ihr pflegen gehören zu ihren Lieblingsmenschen, die sie in jeder Situation anfassen und hochheben dürfen. Selbst unsere Tierärztin wird nicht gezwickt.

Auch ihre schiefe Kopfhaltung hat sich in den Jahren deutlich verbessert, so dass wir sie schon mal verwechseln, denn momentan haben wir in der Gruppe 4 weiße Fähen. Im Januar 2019 war dann eine Zahnsanierung fällig, wo ein Backenzahn gezogen werden musste. Aber das war nicht das Schlimmste, denn die Zufallsdiagnose, dass bei der Süßen eine beginnende Niereninsuffizienz vorliegt, war der Schocker. Nun müssen wir das Beste daraus machen und hoffen, dass die homöopathischen Medikamente anschlagen und sie noch sehr lange in unserer Gemeinschaft verweilt.

 

 


  

 

Der Wuschel

aufgenommen am 15.11.2016

 

 

Unser Wuschel stammt aus einer sehr guten Zucht, aber da man den Leuten nur vor den Kopf schauen kann und nicht hinein, hatten er und seine Partnerin nicht das große Los mit dem neuen Halter gezogen. So, dass die Tante des Halters, die zufällig das Leid des Tieres bemerkte, beherzt auf die Abgabe des Frettchens drängte. Die Partnerin war bereits verstorben. Einen Tag nach seiner Rettung zog Wuschel, mit einem Gewicht von knapp 800g und "Betonfüßen", bei uns ein.

Inzwischen hat er sich vollständig erholt, ist kastriert und spaziert mit einem Kampfgewicht im Winter von gut 1800g daher. Er ist Engelchen und Teufelchen in einer Person. So kuschelig und lieb wie er mit seinen Gruppenmitgliedern sein kann, denn geschlafen wird stets in großer Runde und mittendrin, so frech und rauflustig kommt er daher, wenn der Schalk ihm im Nacken sitzt. Was aber nie von Dauer ist.

Daher ist er als Gesamtpaket ein super knuffiges Frettchen, was gut mit seiner Gruppe klar kommt und seine Streicheleinheiten auch einfordert. Zur Vermittlung steht er nicht, da wir der Züchterin versprochen haben, dass mit seiner Aufnahme in der "Frettchen Arche" sein Reise zu Ende ist und er bei uns bleibt. Anderfalls hätten wir den Knuffel auch an sie zurückgegeben, da ihr Schutzvertrag diese Klausel beinhaltet.