Gehegebau

- Innengehege

 

Nachdem man feststellen durfte, dass der Handel keine großen, stabilen Gehege zu einem bezahlbaren Preis anbietet und nun die Idee aufkeimt selber kreativ zu werden, bzw. sein handwerkliches Geschick auf die Probe zu stellen, hier ein Beispiel was sich über Jahre in der Praxis bewährt hat.

Das abgebildete Gehege ist 3 etagig und für 2 Frettchenguppen ausgelegt.

Hierbei handelt es sich um eine raumhohe Holzständerwerk- Konstruktion die mit Fermacell beplankt und mit Türen und Rahmen aus gewachsten Buchenholzelementen bestückt wurde.

Außenansichten

Diese Ansicht zeigt die obere und mittlere Etage 

 

Diese Ansicht zeigt die mittlere und untere Etage. Die kleinen Klappen in den unteren Etagen werden für die Frettchen geöffnet, wenn sie Freigang haben. Diegroßen Türen braucht man nur zum Reinigen des Käfig zu öffnen. Rechts und links befinden sich Öffnungen zur Lüftung. Die Türen werden mittels verkleideter Schubriegel verschlossen. 

 

Dies ist die Innenansicht von der mittleren Etage von dem rechten Frettchenkäfig.

 

Die Böden sind gefliest und die Stoßfuge der beiden Ebenen sowie Außenkanten der Fliesen sind mit Aluminiumschienen abgedichtet. Der Aufgang zur nächsten Etage ist eine kratzfeste, chemikalienbeständige Surellplatte, auf der Stege für den besseren Halt befestigt sind. Befestigt ist der Aufgang mit Regalbödenhaltern, die einem ermöglichen die Aufgänge zur Reinigung als Stecksystem zu entnehmen  und an der Wand wurde der "Handlauf" mit ca 1 cm Abstand zur Wand montiert um diese vor Verschmutzung zu schützen. Der Abstand zum Boden für den Aufgang wurde bewusst zur besseren Reinigung gewählt.

Die Wände sind mit einer scheuerbeständigen Kunstharzschicht für Außenwände überzogen. Die sichtbaren Holzelemente sind aus massiver, gewachster Buche gefertigt. Die Türen wurden so eingebaut, dass sie rundum ca. 1cm Luft haben, damit die Pfötchen und Ruten der Fretts beim Verschließen nicht eingeklemmt werden. Die Lichtausschnitte der Türen sind mit Sicherheitsglas bestückt. Rechts befinden sich noch Fenster zur Belüftung, mit gestanzten Edelstahlblechen als Füllung.

 

Anmerkung:

Eine Gehege, was Brigitte Nonnast  in ähnlicher Bauweise. aber transportabel,  für eine Tierschutz- Freundin als Geschenk hergestellt hatte, ist jetzt bereits  seit 16 Jahren dort in exessiver Benutzung und noch immer gut in Schuß. Es lohnt sich also doch etwas Zeit in den Gehegebau zu investeren.

 

 

 

Ein Schlafhaus für die Freilaufzeit

 

Das ist ein Bild von einem externen Schlafhäuschen, welches sie sehr gerne in ihrer Freilaufphase benutzen. Es ist nur über das in der Wand und in der Decke integrierte Röhrensystem zugänglich. Darin befinden sich eine Hängematte und eine Katzentoilette (die rege frequentiert wird). Vorne die Klappe ist die Öffnung zum Reinigen. Der Boden ist ebenfalls mit Fliesen belegt und der Innenbereich zur optimalen  Reinigung mit einer beschichteten Spanplatte aufgedoppelt.

 

Anmerkung:

Durch den Umzug ins Tierheim wurde 2012 diese Gehgeanlage demontiert und entsorgt. Das Schlafhaus wurde jedoch in unserem Tierheim wieder eingebaut .